Simon Iten – Bassist

Simon Iten wirkt im 21st Century Symphony Orchestra seit 2008 als E-Bassist, Kontrabassist und gelegentlich als Gitarrist mit. So zeichnete er für das Konzert, «James Bond in Concert» (8. November 2014), für die treibenden und für die Bond-Musik charakteristischen E-Bass-Sounds verantwortlich. Iten: „Die Bond-Filmmusik ist für mich als E-Bassist super reizvoll. Sie eröffnet mir nicht nur die sehr rare Möglichkeit, als E-Bassist mit einem Sinfonieorchester zusammenarbeiten zu können, sondern auch verschiedenste Musikstile, von Disco über Rock bis jazzige Einwürfe auf dem E-Bass zu spielen.“ Um diese Musikstile perfekt darbieten zu können, spielte Iten im Rahmen des Konzerts  «James Bond in Concert» auf einem 4-saitigen und einem 6-saitigen bundlosen E-Bass. Zudem manipuliert er die gespielten Töne mit verschiedenen Effektgeräten im Klang, um noch näher an die Originalklänge aus den 1960er bis 2000er Jahre heranzukommen. „Das Entwickeln und Bauen solcher Effektgeräte gehört zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen“, so Iten.

Nachdem Simon Iten mit 12 Jahren für kurze Zeit Saxophonunterricht nahm, spielte er ab 16 Jahren E-Bass. Seine musikalischen Vorbilder sind die Beatles, Frank Zappa, Mani Matter und Erik Satie. Nach ersten musikalischen Erfahrungen in einer Funk-Band fand er schnell den Weg zum Jazz und zahlreichen anderen Musikarten. 2009 schloss er den Studiengang Performance an der Jazzschule Luzern ab, wo ihn Jan Schlegel, Herbie Kopf, Wolfgang Zwieauer, Heiri Känzig und Dieter Lange unterrichteten. Seit 2008 praktiziert er zudem das Kontrabassspiel und beschäftigt sich mit der klassischen Musik. Als freischaffender Musiker spielt er in verschiedensten nationalen und internationalen Formationen; neben regelmässigen Auftritten mit dem 21st Century Orchestra tritt er u.a. mit Huck Finn, Martina Linn, Blaer und Pink Spider auf.

 

3 Fragen – 3 Antworten

 

Wie bist Du zum 21st Century Symphony Orchestra gekommen?

2008 besuchte ich als Zuhörer die Weltpremiere von «The Lord of the Rings: The Fellowship of the Ring» – Live-to-Projection im KKL Luzern und war begeistert. Kurz darauf arbeitete ich mit Ludwig Wicki an einem Musikprojekt und er fragte mich dann für ein Engagement beim Orchester im Rahmen eines Konzerts mit Musik von Ennio Morricone an. Das konnte ich nicht ausschlagen. (schmunzelt)

 

Unterscheidet sich das Spiel im 21st Century Orchestra gegenüber Deinen Band-Engagements?

Ja. In Band-Formationen spiele ich oft nach Gehör. Das funktioniert in einem Sinfonieorchester nur beschränkt. Hier muss ich präzise den Anweisungen des Dirigenten folgen, um unisono mit den 90 anderen Musikern spielen zu können. Daran musste ich mich erst gewöhnen.

 

Hast Du einen Lieblingsmoment im «James Bond in Concert»-Programm?

Mir gefällt die Ballade Diamonds are Forever sehr gut. Der E-Bass-Part in diesem Stück ist legendär. (lacht)

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«Die Bond-Filmmusik ist für mich als E-Bassist super reizvoll. Sie eröffnet mir nicht nur die sehr rare Möglichkeit, als E-Bassist mit einem Sinfonieorchester zusammenarbeiten zu können, sondern auch verschiedenste Musikstile, von Disco über Rock bis jazzige Einwürfe auf dem E-Bass zu spielen.»

- Simon Iten
, November 2014
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