Simone Bissegger – Fagott

Simone Bissegger hat mit ihrem Spiel das Orchester seit seiner Gründung 1999 durch unzählige Konzerte begleitet. Neben der Arbeit auf der Bühne betreut sie auch die Gönner des 21st Century Symphony Orchestra. Musikalisch sehr breit interessiert, findet sie im Bereich der Filmmusik besonders Musik der «James Bond»-Streifen «einfach fetzig».

Schon als Kind war für Simone Bissegger klar, dass sie musizieren wollte. Als sie Bekanntschaft mit dem Fagott machte, packte sie dieses Instrument sofort. Doch im Alter von acht Jahren war ihr das Fagottspiel aus anatomischen Gründen noch nicht möglich – «noch zu kleine Hände», wie Bissegger erklärt. Also spielte sie bis zu ihrem 13. Lebensjahr Klarinette.
Sie begann mit dem Fagottspiel während ihrer Gymnasialzeit an der Kantonsschule in Luzern. Ans Eingemachte ging es dann an der Musikhochschule Luzern, wo sie 2001 erfolgreich das Lehrdiplom erwarb. 1998 bis 2001 spielte sie im Schweizer Jugend-Sinfonieorchester (SJSO). Knapp ein Jahr später und parallel zu einem Praktikum im Luzerner Sinfonieorchester, machte sie an der Musikhochschule das Orchesterdiplom, gefolgt vom Studium für Konzertreife in Freiburg in Breisgau.
Die zweifache Mutter ist Mitglied beim Kammermusikensemble Beaufort, dem Bach Ensemble Luzern und ist Gastspielerin unter anderem beim Luzerner Sinfonieorchester. Ihr Mann, Peter Vögeli, spielt Oboe und nimmt ebenfalls öfters Einsitz im 21st Century Orchestra.
Neben der Musik widmet sich Bissegger gerne dem Kochen und Essen. Wenn sie dann noch eine freie Minute findet, macht sie Familienausflüge und liest Krimi- und Unterhaltungsromane.
Für ihr Musikengagement durfte Simone Bissegger bereits Auszeichnungen der Friedl-Wald- und der Albert-Koechlin-Stiftung entgegen nehmen.

3 Fragen – 3 Antworten

Mit Deinen Kollegen sitzt Du direkt vor den Trompeten. Wird das während den Konzerten nicht ungeheuer laut?
Oh, doch. (lacht)
Während den Proben tragen ich und ein paar meiner Orchesterkollegen manchmal speziell angefertigte Gehörschütze. Damit kriegt man die Balance des gesamten Spiels immer noch recht gut mit, hört es jedoch gedämpft. Für die Konzertauftritte lasse ich diese Gehörschütze dann jedoch weg, weil sie mich eigentlich eher stören.

Wie unterscheidet sich das Fagottspiel im 21st Century Orchestra und damit der Filmmusikliteratur gegenüber der klassischen Musik?
Im Falle des Fagotts verlangt die Filmmusik häufig einen viel ausgedehnteren Tonumfang. So muss ich während dem Spiel von Filmmusik oft viel höhere Töne spielen als beispielsweise in der Barockmusik. Zudem wartet die Filmmusik mit sehr vielen Tempi-, Rhythmus- und Tonartenwechseln auf.

Was sind Deine favorisierten Filmmusikkomponisten und Filmmusiken?
Ich mag Kompositionen von John Williams, Nino Rota und Charlie Chaplin. Viele ihrer Stücke sind für konzertante Aufführungen einfach super geeignet. Mir gefallen inzwischen auch Howard Shores Werke sehr gut. Und die Musik für die «James Bond»-Filme finde ich einfach fetzig. (lacht)
Bild
Bild
«Ich mag Kompositionen von John Williams, Nino Rota und Charlie Chaplin. Viele ihrer Stücke sind für konzertante Aufführungen einfach super geeignet.»

- Simone Bissegger, Februar 2012
Home
Kontakt
Sitemap
Impressum
Drucken
Seite versenden