Katharina Egli - Flöte

Katharina Egli ist die Soloflötistin des 21st Century Symphony Orchestra. Mit ihrem Spiel hat sie das Orchester seit seiner Gründung 1999 durch beinahe jedes Konzert begleitet. Dabei zeichnete sich eine solch ausgeprägte Leidenschaft zur Flöte und der Musik nicht von Beginn weg ab. Egli hat schon in sehr jungen Jahren Flötenunterricht genommen, doch diesen dann wieder abgebrochen. Erst einige Jahre später, als sie 14 Jahre alt war, konnte sie sich wieder für das Instrument und die Musik begeistern – und wie: «Wenn ich über eine länger Zeit nicht musizieren kann, dann werde ich unausstehlich», so Egli und fügt lachend hinzu: «Das muss dann meine Familie aushalten.» Mit dem Musizieren könne sie aufgestaute Spannungen abbauen.

Nach der Matura ging es Schlag auf Schlag. Egli erarbeitete sich das Lehr- und Konzertdiplom in Luzern (bei Anna-Katharina Graf), dann das Solistendiplom in Lugano (bei Mario Ancillotti) und setzte in Zürich noch das Reifediplom Musikpädagogik (bei Maria Goldschmidt und Janek Rosset) obendrauf. In der Philharmonie Zentralschweiz und im Schweizer Jugend-Sinfonie-Orchester machte sie erste Orchestererfahrungen.
Egli unterrichtet an den Musikschulen Region Obermarch, Freienbach sowie Schindellegi–Feusisberg und spielt in zahlreichen Orchestern: Neben dem 21st Century Orchestra auch in der Camerata Musica Luzern, im Orchester der Operettenbühnen Hombrechtikon, Beinwil am See und Bremgarten, im Musical Orchester der Seebühne Walenstadt und dem Ausserschwyzer Sinfonie Orchester. Zudem tritt sie regelmässig als Solistin auf.
Hat Egli dann doch mal einen freien Tag, geniesst sie diesen am liebsten im Kreis der Familie. Wenn es das Wetter zulässt, widmet sie sich sehr gerne ihrem Garten. Wenn nicht, kocht, backt und liest sie gerne. Einen Fernseher gibt es bei den Eglis zuhause keinen. «Ich kenne kaum Filme, doch höre ich sehr gerne Klassik-Radiosender und diese haben viel Filmmusik im Programm.»
Sie ist Preisträgerin des Rahn-Musikpreises (1995) und der Dienemann-Stiftung (1998).

2 Fragen – 2 Antworten

Wie unterscheidet sich das Spiel von Filmmusik gegenüber klassischer und Popliteratur?
Das Spiel der Filmmusik ist technisch gesehen eine sehr grosse Herausforderung. Zudem müssen wir Flöten sehr häufig äusserst kraftvoll spielen, damit wir gegen die Instrumente um uns herum ankommen. Da ringt man schon ab und an mit der Puste. (lacht)

Schwärmst Du für einen spezifischen Filmmusikkomponisten oder ein bisheriges Konzertprojekt?
Da gibt es vieles. Neben Williams' Musik gefallen mir auch die Filmmusiken von Charlie Chaplin sehr. Zudem fand ich die «Fantasia»-Konzerte (14./15. Januar 2012) und den Konzertabend mit Sänger Seven (21. September 2011) super. Bei den «Pirates»-Konzerten im November und Dezember kann ich viel zwischen Alt- und Bassflöte wechseln, was mir grossen Spass bereitet.

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«Wenn ich über eine länger Zeit nicht musizieren kann, dann werde ich unausstehlich.»

- Katharina Egli schmunzelnd, März 2012
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